Eine Medizinerin hält ein Tablet in der Hand. Über das Bild verlaufen digitale Abbildungen.

KIS-Umstellung nimmt Fahrt auf

Mit der Einführung des neuen klinischen Arbeitsplatzsystems M-KIS treibt das UKL eines seiner größten Digitalisierungsprojekte voran. Hunderte Mitarbeiter:innen aus allen Bereichen arbeiten gemeinsam daran, Prozesse moderner, sicherer und effizienter zu gestalten – der Go-Live 2026 ist bereits fest im Blick.

2024 startete mit der Umstellung des KIS eines der größten Veränderungsprojekte, die das UKL je umgesetzt hat. Mit M-KIS, dem neuen klinischen Arbeitsplatzsystem, werden die medizinischen, pflegerischen, therapeutischen sowie administrativen Aufgaben digital und damit strukturiert, modern und sicher dokumentiert. Ein Schritt, der vieles verändert und sich spürbar lohnt. Die Steuerung übernimmt ein Projektteam bestehend aus IT, Projekt- und Prozessmanagement, Vertreter:innen des ärztlichen und pflegerischen Dienstes, unterstützt unter anderem von der Unternehmenskommunikation. 2025 erreichte das klinikweite Projekt wichtige Meilensteine: Rund 300 fachliche Mitarbeiter:innen entwickelten konkrete Konzepte, die die Anforderungen und Prozesse aus dem UKL-Klinikalltag real abbilden.

Die Umsetzung in M-KIS folgt einem Blueprint-Ansatz – rund 80 Prozent basieren auf bewährten Standards, 20 Prozent werden gezielt für das UKL angepasst. In mehreren Teilprojekten wurden auf dieser Grundlage Systemkomponenten aufgebaut und anschließend von rund 600 M-KIS-Held:innen aus allen Bereichen auf Herz und Nieren geprüft. Anhand deren Rückmeldungen konnte nachgeschärft werden, damit M-KIS am Ende genau das tut, was im Alltag gebraucht wird. Mit einer Infowoche und einem regelmäßigen M-KIS Café wurden zudem Gelegenheiten geschaffen, damit sich über die Projektbeteiligten hinaus alle interessierten Mitarbeiter:innen direkt mit dem Projektteam über den aktuellen Stand austauschen und sich einbringen können. Das Ergebnis: Die Vorbereitungen für den Go-Live in 2026 laufen planmäßig und auf breiter Basis.