Gebäude mit großem Schriftzug: Universitätsklinikum Leipzig.

Neue Möglichkeiten zur Lebensarbeitszeit

Mit neuen Zeitwertkonten schafft das UKL flexible Möglichkeiten für Sabbaticals und einen früheren Ruhestand. Das Modell stärkt die Vereinbarkeit verschiedener Lebensphasen.

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) erweiterte sein Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle: Für die rund 5.000 nicht-ärztlichen Beschäftigten des Haustarifvertrags werden künftig Zeitwertkonten eingeführt. Damit können Mitarbeiter:innen Gehaltsbestandteile ansparen und ihre Lebensarbeitszeit individuell gestalten – etwa für ein Sabbatical oder einen vorzeitigen Ruhestand.

Dr. Robert Jacob, Kaufmännischer Vorstand des UKL, betont: „Wir sind einer der ersten Arbeitgeber im sächsischen Gesundheitswesen, die ein solches Modell tarifvertraglich anbieten. Damit stärken wir unsere Attraktivität als Arbeitgeber.“

Bernd Becker, Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di, ergänzt: „Die Zeitwertkonten ermöglichen eine flexible Anpassung der Arbeitszeit je nach Lebensphase – von jungen Kolleg:innen bis zu langjährig Beschäftigten. So können Auszeiten oder ein früherer Ruhestand generationsübergreifend geplant werden.“

Das neue Modell ist Teil einer Reihe individueller Arbeitszeitoptionen am UKL. Zudem wird ab 1. Januar 2026 die Wochenarbeitszeit auf 38,5 Stunden abgesenkt; in den vergangenen zwei Jahren erhielten die Mitarbeiter:innen bereits fünf zusätzliche Urlaubstage als Ausgleich.