Palliativstation strahlt hell und freundlich
Nach zweijähriger Renovierung erstrahlt die Palliativstation des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) jetzt in hellen, freundlichen Räumen. Patient:innen, Angehörige und Mitarbeiter:innen profitieren gleichermaßen: Die Station bietet eine beruhigende Atmosphäre für die letzten Lebensphase, während die Arbeitsbedingungen für das Team – überwiegend Pflegekräfte – deutlich verbessert wurden.
Bereits Ende 2024 konnte die Station aus dem provisorischen Interimsgebäude in der Semmelweisstraße 10 zurückkehren. Büros und Aufenthaltsräume wurden modernisiert, neue Lager- und Abstellflächen geschaffen, und auch die Rufanlage wurde erneuert. Auch die zum Innenhof gelegene Terrasse wurde saniert, barrierefrei gestaltet und direkt an die Station angebunden. So können Patient:innen künftig gemeinsam mit Angehörigen oder allein die Natur und Ruhe genießen.
„Patient:innen und Angehörige haben nun helle Räume für Besuche und gleichzeitig mehr Rückzugsmöglichkeiten – das ist in dieser belastenden Lebensphase besonders wichtig“, erklärt Matthias Krumpe, Pflegerischer Leiter der Palliativstation.
Die Bauarbeiten erwiesen sich als herausfordernd: Eine alte Brandschutzdecke und nicht zeitgerechte Wasserleitungen mussten ersetzt werden, wodurch sich die Bauzeit von sechs auf 24 Monate verlängerte. Ein Wasserschaden verzögerte zudem die Eröffnung. „Trotz dieser Hürden sind wir froh, nun wieder in unseren angestammten Räumen zu sein und unsere Patient:innen unter verbesserten Bedingungen betreuen zu können“, so Krumpe.