Vorstand Prof. Christoph Josten und andere Vertreter:innen vom UKL bei der Einweihung des neuen Intensivtransportwagens.

Neue Intensivstation auf Rädern

Mit einem neuen Intensivtransportwagen (ITW) wird die Versorgung hochkritischer Patient:innen in Leipzig und der Region deutlich verbessert.

Das speziell ausgestattete Fahrzeug, das seit dem 1. Juli rund um die Uhr im Einsatz ist, fungiert als „rollende Intensivstation“ und ist erst das zweite seiner Art in Sachsen. Die Einsätze werden zentral über die Rettungsleitstelle Dresden koordiniert.

Das Projekt basiert auf einer engen Zusammenarbeit: Die Malteser Sachsen stellen Fahrzeug und Rettungspersonal, während das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) die ärztliche Betreuung übernimmt. Finanziert wird der ITW von den sächsischen Krankenkassen. Ziel ist es, intensivpflichtige Patient:innen sicher zwischen Kliniken oder in Reha-Einrichtungen zu transportieren – ein Bedarf, der künftig weiter steigen dürfte.

„Mit dem ITW heben wir den Versorgungsstandard auf ein neues Niveau“, betont Prof. Sebastian Stehr. Auch Prof. Christoph Josten sieht darin einen wichtigen Schritt für eine verbesserte Patientenversorgung in der Region. Perspektivisch soll das derzeit eingesetzte Fahrzeug durch ein speziell gefertigtes Modell ersetzt werden.